Vorbereitung auf Zwischenfälle
Die Vorbereitung auf einen Cybervorfall beginnt bereits vor dem Vorfall.
Ein Cybervorfall in einer OT-Umgebung hat häufig unmittelbare Auswirkungen auf betriebliche Abläufe. Produktionslinien können zum Stillstand kommen, Anlagen fallen aus oder wichtige Prozesse lassen sich nicht mehr sicher steuern. Gerade deshalb ist eine gute Vorbereitung unerlässlich.
Viele Organisationen investieren in präventive Sicherheitsmaßnahmen, haben jedoch nur in begrenztem Umfang festgelegt, was im Falle eines Vorfalls tatsächlich zu tun ist. Wer trifft die Entscheidungen? Welche Systeme haben Vorrang? Wie wird die Eskalation organisiert? Und wie wird eine sichere Wiederherstellung durchgeführt, ohne die Geschäftskontinuität weiter zu gefährden?
OTconnect unterstützt Unternehmen dabei, sich auf Cybervorfälle in industriellen Umgebungen vorzubereiten.

Auf das Unerwartete vorbereitet sein
Bei der Vorbereitung auf Vorfälle geht es darum, Struktur, Überblick und klare Vereinbarungen zu schaffen, bevor ein Vorfall eintritt. Das Ziel besteht nicht nur darin, die Cybersicherheit zu verbessern, sondern vor allem darin, die Auswirkungen auf die betrieblichen Abläufe zu begrenzen, wenn es zu einer Störung kommt.
Dabei betrachten wir insbesondere die Merkmale von OT-Umgebungen, in denen Verfügbarkeit, Sicherheit und Kontinuität oft wichtiger sind als herkömmliche IT-Prioritäten.
Gemeinsam mit der Organisation ermitteln wir unter anderem Folgendes:
OT fordert einen anderen Ansatz
Ein Cybervorfall im Bereich der Betriebstechnik unterscheidet sich grundlegend von einem Vorfall in einer Büroumgebung. Industrielle Systeme können von veralteten Geräten, bestimmten Anbietern oder Prozessen abhängig sein, die nicht einfach so gestoppt werden können.
Aus diesem Grund erfordert die OT-Einsatzbereitschaft einen praktischen und realistischen Ansatz, der auf das operative Umfeld abgestimmt ist.
OTconnect unterstützt Organisationen unter anderem bei folgenden Aufgaben:
Von der Theorie zur praktischen Umsetzbarkeit
Dokumentation allein reicht nicht aus. Die Verfahren müssen im Tagesgeschäft der Organisation praktikabel sein.
Deshalb legen wir den Schwerpunkt auf die praktische Anwendbarkeit. Gemeinsam prüfen wir, ob bestehende Prozesse im Falle eines Vorfalls tatsächlich umsetzbar sind und wo Verbesserungen erforderlich sind.
Durch die Analyse von Szenarien und möglichen Störungen gewinnen Sie einen besseren Einblick in:
Dies hilft Organisationen, schneller, kontrollierter und mit geringeren Auswirkungen zu handeln, wenn tatsächlich eine Störung auftritt.
Unterstützung bei Compliance und Governance
Vorschriften wie NIS2 und Normen wie IEC 62443 legen zunehmend Wert auf nachweisbare Vorbereitungsmaßnahmen, Risikomanagement und organisatorische Maßnahmen.
„Incident Readiness“ unterstützt Organisationen dabei, folgende Ziele zu erreichen:
Dadurch wird nicht nur die Widerstandsfähigkeit gestärkt, sondern auch die administrative Kontrolle über Cyberrisiken innerhalb der OT-Umgebung verbessert.
Resilienz beginnt mit der Vorbereitung
Eine vollständige Vermeidung von Vorfällen ist nicht möglich. Organisationen können jedoch die Auswirkungen von Störungen erheblich begrenzen, indem sie sich im Vorfeld Gedanken über Prozesse, Zuständigkeiten und Wiederherstellungsmaßnahmen machen.
OTconnect unterstützt Unternehmen dabei, OT-Umgebungen nicht nur besser zu schützen, sondern auch besser auf Situationen vorbereitet zu sein, in denen Sicherheitsmaßnahmen versagen.
Das ist die Grundlage für echte Cyber-Resilienz.

